Sonntag, 7. August 2016

ICF Berlin am Gasometer Schöneberg

ICF Tempelhof ist inzwischen zum Gasometer Schöneberg umgezogen. Der für Gäste ohne christlichen Hintergrund gut geeignete Gottesdienst ist jedoch ebenso professionell und ansprechend wie vorher.



Nach der Rückkehr aus dem Urlaub fiel die Entscheidung für ICF Tempelhof alias ICF Berlin sehr kurzfristig. Strahlender Sonnenschein, coole Location und ausreichend Parkplätze auf dem Gasometer-Gelände Schöneberg waren eine gute Einstimmung auf den um halb elf beginnenden Gottesdienst. Flankiert wurde das durch einen Kaffee, eine freundliche Begrüßung im Vorraum und das Countdown-Video.

Die offizielle Begrüßung widmete sich insbesondere den im Sommer hereinschnuppernden Gästen. Die Ansprechpartner für Wissenswertes und Kleingruppen wurden vorgestellt. Es folgte ein kurzer musikalischer Teil mit Kollekte und dann begann auch schon die Predigt.

"Ultraleicht" war das Thema, das Stefan Hänsch heute vortrug. Schwer bepackt mit einer braunen Umhängetasche trat er auf die Bühne und las die altbekannte Stelle aus Matthäus 11, 28-30: "Kommt her zu mir alle...". Anhand von zwei gut geschnittenen Gleitflugvideos, wie man sie von McFit kennt, zeigte er die Stationen von Anstrengung, Last, Gegenwind und Auftrieb. Loslassen und Neues wagen, sich mit Jesus in ein Joch einspannen, um sich von ihm führen zu lassen, wurde aus dem Text herausgeholt. "Yes! But how", hatte Saddleback-Gründer Rick Warren einmal in den Raum gestellt. Deshalb ergänzte Stefan Hänsch die Predigt mit Galater 6 und zeigt drei Punkte zur Entlastung auf:

  • Entwickle deine Persönlichkeit
  • Lebe wertvolle Beziehungen
  • Verbringe regelmäßig Zeit mit Gott (Bibel, Gebet)

Zu jedem der Punkte holte er ein Gewicht aus der braunen Tasche. Die Beziehung zu Gott hatte mit fünf Kilo das größte symbolische Gewicht.

Anschließend wurde die Lobpreiszeit eingeleitet. Parallel erlebten wir ein liturgisches Novum: Abendmahl per Selbstbedienung. Anhand der finalen Ansagen erfuhren wir, dass noch Auf- und Abbauhelfer gesucht werden und ICF weiterhin nach einer größeren Location Ausschau halte, wo der Bedarf an Roadies möglichst entfalle.

Nach dem Gottesdienst gab es diverse Wiedersehen und Gespräche bei Kaffee und Brezeln. Alte und neue SOLA-Connections wurden gepflegt und die virale Reichweite dieses Blogs erfreut zur Kenntnis genommen.

Schöneberg animierte uns zur Suche des obligatorischen Inders. OK, es gab dort indische, nepalesische und tibetische Speisen, was geschmacklich nicht wirklich den Unterschied machte. Unterschiedlich waren jedoch die Berichte der sieben Leute am Tisch über die letzten Wochen urlaubsbedingter Alleingänge. Das reichte von Jerusalem über süddeutsche Pietisten bis hin zu unseren Erlebnissen im rheinischen Bibelbelt.

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