Sonntag, 3. Januar 2016

Lichtblick in Hellersdorf

Lichtblick in Hellersdorf ist eine Gemeinde, die aus einem Kinder- und Jugendprojekt entstanden war. Dem entspricht auch die Altersstruktur. Der Lobpreis ist sehr lebendig, Gottesdienstbesucher berichten über ihre Erfahrungen mit Gott und die Predigt ist auf die Sprache der Zuhörer abgestimmt. Gäste sind herzlich willkommen und werden umsichtig behandelt.



Eigentlich hatten die Gründer des Lichtblick e.V. nur ein christliches Kinder- und Jugendprojekt in Hellersdorf geplant. Daraus war über die Jahre eine christliche Gemeinde mit umfangreichen Wochenangeboten wie Jugendabenden, Frühstückstreffs, Hauskreisen und Gottesdiensten entstanden. Nach langer Suche und viel Gebet waren im letzten Jahr recht plötzlich auch neue Räume in der Stollberger Straße verfügbar.

Da wir die Leiter und viele der Mitglieder des Lichtblick bereits kannten und Co-Leiter Markus Massorz Ende November beim CVJM-Kaulsdorf über das Vaterherz Gottes gepredigt hatte, wollten wir uns diese Gemeinde heute einmal vor Ort ansehen. Bei klirrender Kälte fuhren wir nach Hellersdorf und parkten dort hinter einem uns bekannten VW. Als wir die Tür öffneten, kamen sofort alte Bekannte auf uns zu und freuten sich über das Wiedersehen. Generell wurden wir so freundlich empfangen, dass wir fast das Ablegen der Jacken vergaßen.

Wir nahmen im neuen Gemeindesaal Platz und beobachteten, wie sich der Raum bis auf den letzten Stuhl füllte. Viele der Jugendlichen waren mit konkreten Aufgaben in das Geschehen einbezogen und konnten ihren Begabungen gemäß mitwirken. Josef, der Leiter hielt sich im Hintergrund, während seine Familie in der Anbetungsband, bei Ansagen oder anderen Aktionen in Erscheinung trat.

Wegen des Jahreswechsels war der gesamte Gottesdienst den Berichten über die jüngsten Erfahrungen mit Gott gewidmet. Es kamen sehr viele Besucher nach vorne und erzählten von Heilungen, Glaubenserfrischungen, neuen Erkenntnissen aus gerade gelesenen Büchern oder die besonderen Impulse, die sie beim heutigen Bibellesen hatten. Ein Großteil der Anwesenden zeigte damit seine intakte und stetig wachsende Beziehung zu Jesus sowie eine profunde Bibelkenntnis.

Nach dem Gottesdienst führte uns Josef Prenninger durch die neuen Räume, die ein wirklicher Segen für dieses Projekt sind. Der Keller eignet sich hervorragend für Partys, was gerne für Geburtstage oder den bevorstehenden dreißigsten Hochzeitstag des Ehepaares mit dem bekannten VW genutzt wird. Die Atmosphäre war so herzlich und die Willkommenskultur so beispielhaft, dass wir uns kaum losreißen konnten. Wir sollten unbedingt noch die Suppe und die Fischstäbchen-Brötchen kosten. Es wurde sogar ein Extratisch für uns aufgestellt.

Mehrfach wurden wir mit ehrlichem Interesse nach unserem Wohlergehen gefragt. Josef wiederholte noch einmal unsere Namen. Ich sensibilisierte ihn für den Segen, dass seine Kinder so aktiv im Glauben stehen. Dann verließen wir beeindruckt das Haus in der Stollberger Straße.

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